Ina Helwig, Kreistagskandidat*in

Listenplatz 03

Vorstellung

1. Wer bin ich ?
Mein Name ist Ina Helwig. Ich bin 38 Jahre alt und von Beruf Dipl. Sozialarbeiterin.

2. Was mache ich persönlich? Wie lange lebe ich schon im Landkreis? Familienstand?
Ich bin Mama von zwei tollen Kindern (17 und 10 Jahre) und lebe mit meiner Familie in Rotenburg, wo ich selbst aufgewachsen bin und mein bisheriges Leben lückenlos verbracht habe.  Aktuell arbeite ich als Leitung bei SIMBAV e.V.. Seit März 2021 bin ich Co-Vorsitzende der SPD im Landkreis Rotenburg.
Weitere Ehrenämter sind: beratendes Mitglied im Jugendausschuss der Stadt Rotenburg und Schöffin am Sozialgericht Stade.

3. Warum mache ich Kommunalpolitik / kandidiere ich für ein politisches Amt? Warum möchte ich (wieder) gewählt werden?
Mein politisches Interesse begann erst so richtig, als ich vor 17 Jahren selber Mutter wurde. Von da an ging es nämlich nicht mehr nur „um mich“, sondern vor allem darum, dass es meinem Kind gut geht. Damit Kinder in unserem Landkreis glücklich und gesund aufwachsen können- bestenfalls auch später noch selber hier in ihrer Heimat leben möchten, brauchen wir hier vor Ort gute und attraktive Bedingungen für jede Generation!
Da meine Kinder nun schon ganz schön groß geworden sind, habe ich wieder ein Stück mehr „eigene“ Zeit, die ich gerne in kommunalpolitisches Engagement stecken möchte, um hier vor Ort aktiv mit anzupacken!

4. Welche kreispolitischen Themen bewegen mich? Welche Kreis-Themen sind den Menschen im meiner Region aus meiner Sicht gerade wichtig? Wie stehe ich zu diesen Themen?
Verbesserung der Lebensbedingungen für Kinder und Familien – Angefangen bei der Kinderbetreuung bis hin zu Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe  gibt es meiner Meinung nach noch viel zu tun, damit es möglichst vielen Eltern in  unserem Landkreis gut geht und ihre Kinder gesund aufwachsen können! Hier ist sind  „Kompromisse“ meinem Erachten nach nicht zu akzeptieren!

Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche im Bereich Bildung – Die Möglichkeiten ob und wie Kinder lernen können, darf nicht vom Einkommen der  Eltern, aber auch nicht von ihrer allgemeinen häuslichen Situation abhängen. Die Weiterentwicklung der Digitalisierung wird auch einen Fortschritt in unseren hiesigen Schulen finden. Meiner Meinung nach darf dieses nicht zu Lasten des Familiengeldes gehen! Weiter ist mir bei der Chancengleichheit wichtig, dass Kinder aus schwierigen sozialen Welten in Schulen aufgefangen werden – dafür braucht es ausreichend Personal in der (präventiven) Schulsozialarbeit. Im Bereich von Berufsausbildung und Studium halte ich es für wichtig, jungen Menschen vor Ort die Möglichkeit zu geben, ihren eigenen Lebensweg, wenn nötig auch ohne Unterstützung ihrer Eltern, gehen zu können – diese hat nicht jede/r! Wohnheime, Lernförderung u.ä. könnten hier Abhilfe schaffen!

Umwelt- und Klimaschutz – sozialverträglich und für alle Menschen greifbar! Wir alle möchte den Klimawandel aufhalten und unsere Umwelt schützen, oft sind vorgegebene Programme jedoch nicht für „jeden“ verständlich oder umsetzbar. Ich wünsche mir eine Umweltpolitik vor Ort, die Menschen jeden Alters in unserem Landkreis mitnimmt, deren Umsetzung alltagspraktisch ist und die mit Freude und positivem Erleben motiviert, nachhaltiger zu denken und zu leben!

Stärkung und Ausbau eines (generationsübergreifendes) Sozialen Miteinanders sowie des Ehrenamts – Ein gutes soziales Miteinander vor Ort ist nicht nur schön, sondern besonders dann unerlässlich, wenn Menschen in ihrem Leben in Not sind. Im Hinblick auf die Stärkung eines sozialen Miteinanders in unserem Landkreis können Begegnungsstätten sowie Mehrgenerationeneinrichtungen unterstützend wirken. Das Ehrenamt fängt schon jetzt      an unterschiedlichen Stellen im sozialen Bereich einiges im Landkreis auf. Mir ist es   wichtig, dass dieses von politischer und gesellschaftlicher Seite angemessene Wertschätzung findet und der Erhalt und Ausbau von Ehren-amtstrukturen angemessen gefördert werden.

Über diese vier Schwerpunktthemen hinaus sind mir folgende Themen wichtig: Attraktiver und dennoch bezahlbarer Wohnraum, Ausbau der (auch sozialen und familienfreundlichen) Infrastruktur, Digitalisierung, Ausbau des ÖPNV

5. Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen / Ratsmitgliedern / der Verwaltung? Was muss besser werden – und was ist jetzt schon gut?
Darauf bin ich gespannt – persönliche Erfahrungen konnte ich hierzu noch nicht sammeln. Ich finde es an dieser Stelle dennoch wichtig zu erwähnen, dass ich Wert darauf lege, dass ALLE Fraktionen im Kreis wie auch die Verwaltung des Kreises an „der Sache“ arbeiten und sich nicht an Streitigkeiten und Machtspielen festhalten. Es gilt immer das Wohl der Menschen im Auge zu behalten, die abhängig von guten und klugen Entscheidungen des Kreistages sind – alles andere wäre ein verantwortungsloses Handeln!