SPD distanziert sich klar von Rotenburger Demonstration

Die kommissarischen Unterbezirksvorsitzenden Ina Helwig und Nils Bassen stellen für die SPD im Landkreis Rotenburg klar: „Wir sind solidarisch mit den Polizistinnen und Polizisten, die seit Monaten für die Begleitung der Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen eingesetzt werden. Der Einsatz bei Demonstrationen von Corona-Leugnerinnen und -Leugnern ist oftmals mit Risiken für die eigene Gesundheit verbunden und verdient unsere volle Anerkennung.“ Weiter führt Bassen aus: „Diese Solidarität gilt jedoch ausdrücklich nicht für die Demonstrierenden, die sich zunehmend antidemokratisch radikalisieren. Wer – wie zuletzt in der Stadt Rotenburg – mit harten Parolen gegen die Demokratie hetzt, weiß die SPD seit 158 Jahren gegen sich.“

Helwig ergänzt: „Die unzulässige Verwendung einer SPD-Flagge durch das ehemalige CDU-Mitglied und den Initiator dieser Demonstrationsreihe, Marcus von der Wehl, zeigt einmal mehr, dass es diesen Menschen nicht um Engagement für die Demokratie oder die sachliche Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie geht.“

„In den vergangenen Monaten nutze von der Wehl jede mediale Gelegenheit, um sich von Aluhüten und der AfD abzugrenzen und zu beteuern, dass es ihm um die Meinungs- und Pressefreiheit ginge. Über seine Motive können wir nur spekulieren. Sicher ist jedoch, dass er mit der unzulässigen Nutzung der SPD-Flagge Irrlichter statt Fakten in die Welt setzt. Als SPD distanzieren wir uns ausdrücklich von den als ‚Corona-Sprechstunde‘ gestarteten und nunmehr offensichtlich in das rechte Spektrum abgedrifteten Demonstrationen“, fasst der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Rotenburg, Ingo Krampitz, zusammen.

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Autor:

Hannes Felix Grosch