Kinder müssen auch Zeit haben, Kinder zu sein“

SPD gegen die Einschränkung des Elternwillens

„Es hat für uns weiterhin hohe Priorität, das Problem der Arbeitsverdichtung von Schülerinnen und Schülern zu lösen, das durch die Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre bis zum Abitur entstanden ist.“ so die klare Ansage des Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Bernd Wölbern.
Am sinnvollsten sei es, auch Gymnasien zu Ganztagsschulen umzubauen. Diese Schulform biete am Nachmittag genügend Zeit für die immer wichtiger werdende individuellen Förderung. Sie hat damit organisatorische und zeitliche Vorzüge gegenüber den traditionellen Halbtagsschulen.
Die SPD unterstützt aber auch eine sinnvolle „Entrümpelung“ der Lehrpläne der Gymnasien. Dies hätte nach Wölberns Überzeugung schon vor der Verkürzung auf zwölf Jahre geschehen müssen. „Jetzt ist besonders der derzeitige 9. Jahrgang von der Fehlplanung der jüngsten Vergangenheit betroffen. Wir werden als Kreispolitiker den engen Kontakt zum Landtag sicher zu nutzen wissen, den wir mit Ralf Borngräber haben – zudem ein ausgewiesener Fachmann im Bereich der Bildungspolitik.“