Jusos für die Errichtung von Jugendkonferenzen kreisweit

Politik muss den Satz, dass die „Jugend unsere Zukunft ist“ nicht nur beschwören, sondern leben, so die Überzeugung der Jusos im Landkreis Rotenburg. Dazu gehört besonders die qualitative Verbesserung der Jugendarbeit durch Rahmenbedingungen, die das ehrenamtliche Engagement von, mit und für junge Menschen fördert. „Es ist fast unstrittig, dass wir hier im Landkreis Rotenburg ein Defizit besonders in der offenen Jugendarbeit haben,“ so der Juso- Kreisvorsitzende Marcus Blanken. „Aber der Jugendarbeit, die bereits geleistet wird, fehlt es an Vernetzung und Abstimmung. Infrastruktur wie Fachkräfte und Jugendkonferenzen ist mit wenigen Ausnahmen dürftig gesät oder fehlt völlig.“ Zumindest eine Jugendkonferenz soll nach Ansicht der jungen Sozialdemokraten in jeder Samt- oder Einheitsgemeinde entstehen. Derzeit besteht nur in der Samtgemeinde Bothel ein solches Gremium. Dort können in Zusammenarbeit mit Gemeinde, Jugendamt und Vertretern der Jugendarbeit Stärken, Schwächen und Potenziale der vorhandenen Jugendarbeit in Verbindung mit den bestehenden Bedarf analysiert und ein verbessertes Angebot abgestimmt, koordiniert und gefördert werden.
„Wenn wir uns in den Kommunen für mehr Jugendarbeit aussprechen, dann ist das Vorhandensein eines solchen Gremiums auch nützlich, um ein wirklich gutes Ergebnis zu erzielen und dabei die finanziellen Mittel effizient zu verwenden,“ meint auch der stv. Kreisvorsitzende Torsten Burmester. Nach Ansicht der Jusos könne dabei auch eine Gleichwertigkeit der Angebote für Jugendliche zwischen Kernorten und Außendörfern derselben Kommune gefördert werden.